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„Im Oktober 2011 ist die Nachfrage nach Bauleistungen in Sachsen noch einmal deutlich angestiegen. Das lässt auf eine positive Gesamtjahresbilanz schließen“, erklärte Dr. Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt e. V., nach Bekanntgabe der Monatsergebnisse für das Bauhauptgewerbe durch das Statistische Bundesamt.Nachfrage erhöhtIm Zeitraum Januar bis Oktober 2011 erhöhte sich der Gesamtauftragseingang des sächsischen Bauhauptgewerbes gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro. Positive Nachfrageimpulse kamen aus dem Wohnungsbau, dessen Auftragsvolumen im bisherigen Jahresergebnis 2011 um 33,4 Prozent über dem von 2010 liegt sowie dem Wirtschaftsbau (+12,7%). Der öffentliche Bau erreichte dagegen per Oktober 2011 lediglich das Niveau des Vorjahreszeitraums (+0,3%).Bautätigkeit zugenommenDer Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes in Sachsen stieg von Januar bis Oktober 2011 im Vergleich mit 2010 um 14,6 Prozent auf 5,1 Mrd. Euro. Das Wachstum beruhte auf Umsatzsteigerungen in allen Bausegmenten. So erhöhte sich das Umsatzvolumen im Wohnungsbau um 27,7 Prozent, im Wirtschaftsbau um 14,1 Prozent und im öffentlichen Bau um 8,0 Prozent.Ausblick 2012Obwohl das amtliche statistische Jahresergebnis für 2011 noch aussteht, lassen die bis Oktober vorliegenden Daten die Einschätzung zu, dass die Unternehmen des sächsischen Bauhauptgewerbes das Baujahr 2011 positiv abschließen werden. Allerdings rechnet der Verband für 2012 nicht mit einer weiteren Dynamisierung der Baukonjunktur. Als einen der Gründe nennt Momberg das abnehmende Wachstum im Wirtschaftsbau, das durch die erneut aufkommende Krisenstimmung verursacht werde. Darüber hinaus biete die Finanzlage der öffentlichen Hand kaum Hoffnung, dass sich die Situation im öffentlichen Bau in absehbarer Zeit wesentlich verbessere. Allerdings stünden im Wohnungsbau die Zeichen auch 2012 auf Wachstum. „Unsere Einschätzung wird auch von unserer aktuellen Mitgliederbefragung bestätigt.Demnach rechnen die sächsischen Mitgliedsunternehmen des Verbandes damit, dass sich der Umsatz in 2012 nach diesem Zwischenhoch bestenfalls stabilisieren werde“, so Momberg mit Blick auf das kommende Jahr